31 July 2005

Endlich Freizeit

Ich habe es geschafft mir zwei Tage frei zu nehmen naechste Woche. Sonntag und Montag werde ich nicht in New Jersey sein, und auf das freue ich mich schon sehr. Ich habe einen Flug nach Boston gebucht und werde dort bei Andreas und Inga wohnen und die zwei Tage geniessen.

Paint Your Own Red

Die Schweizer haben ja am Montag ihren Nationalfeiertag. Das war der Anlass fuer eine grosse Party am Pier 54 in Manhattan.
Silvia, ich habe sie am Union Square Greenmarket kennengelernt ist Schweizerin und sie hat mich dorthin mitgeschleppt. Es war wirklich lustig. Es gab gute Schweizer Bratwuerste und Kartoffelsalat. Leider hatte ich nicht viel Zeit und musste nach zwei Stunden wieder gehen.
Ich habe ein Stueck Gruyere, Cervelas und koestlichen Milchzopf gekauft. Zum Glueck hatte ich noch ein bisschen Schabziger und so war mein Sonntagsfruehstueck perfekt.

24 July 2005

The Village People

Am Samstag hatte ich das erste mal einen Markt im New Yorker West Village oder Greenwich Village. Es ist ein sehr kleiner Markt und die Kunden sind lediglich die Nachbarschaft die zum Einkaufen kommt. Es soielt eine kleine Band Jazz Musik. Es ist wirklich malerisch, inmitten eines Parks.
Die Leute die dort einkaufen sind wirklich ganz besondere. Nicht diese Buisness People, wie sie beim Rockefeller Center zu finden sind. Alt Hippya, Homosexuelle, durchgeknallte Omas, ein wirklich sehenswerter Mix.

Celebrity

Stars Stars Stars...

Jede Woche in New york City kann man einige Beruehmtheiten sehen. Vergangene Woche hatten wir grosses Glueck und konnten ein paar Worte mit Darryl Hannah (Kill Bill) wechseln. Sie ist angeblich 50 aber sie sieht aus wie dreissig. Ich hab sie natuerlich nicht nach ihrem Alter gefragt.
Am Freitag sahen wir Elvis Costello. Der ist hier sehr Populaer. Das alles aum Farmersmarket. Wie Aufregend!

18 July 2005

Fotos

In den letzten Tagen habe ich versucht jeden Tag ein paar Fotos zu machen. Jetzt muss ich sie nur noch hochladen, aber nicht jetzt, mir fallen leider die Augen schon zu und ich muss morgen um halb sechs aus dem Bett.

PETR

Mittlerweile habe ich aufgehört, mir Gedanken über die Art mancher Menschen Dinge zu tun, die unterschiedlichsten Methoden und Variationen zu machen. So auch Petr, es kümmert mich nicht mehr, dass er anders handelt als ich, es interessiert mich auch nicht mehr. Wir haben unterdessden wieder eine relativ gute kollegiale Beziehung, mehr wird das nie werden, aber es reicht für hier.

Fernsehen

Ein neuer Rekord. Seit ich mich erinnern kann habe ich noch nie 7 Wochen durchgehend nicht ferngesehen... Ich freue mich schon auf meine Lieblingsserien wenn ich wieder zuhause in Wien bin...

Saturday Night Fever

Trotz der Strapazen die ich mir selbst mit diesem Sommerjob auferlegt habe versuche ich doch auch meine Freizeit aktiv zu gestalten. So geschehen am Samstagabend. Nach langer Zeit habe ich wieder mal Bars und Clubs besucht und eine Nacht durchgemacht. Es war wirklich fabelhaft.
ROXY, das ist der Name des Clubs, den ich besuchte und es war die 30$ Eintritt wirklich wert. Eine riesige Tanzfläche, gute Music und verdammt gut aussehende Männer...
Danach den ganzen Tag in New York City, spazieren, Sightseeing, Essen und Trinken. Am Abend bin ich wirklich ins Bett gefallen vor Müdigkeit. Es scheint als sei das Amerika, viel Arbeit, wenig aber intensive Freizeit.
Das gefällt mir.

Farmer's Market in NYC

Vergangenen Freitrag war es so weit. Endlich haben wir einigermaßen genug Käse um die Märkte in New York zu versorgen.

Wir starteten mit dem Markt beim Rockefeller Center, dies ist ein sehr kleiner und temporärer Markt, so eine Prestigesache für die NYC Greenmarkets (das ist die Marktbehörde in NYC)
Also, am Freitag um halb vier Uhr früh ging es los mit packen, schließlich darf man ja nichts vergessen. Um halb fünf fuhren wir dann los, (ich und Thelma) weil wir vor sechs in NYC sein mussten, um Rockefeller Plaza befahren zu können (wird von der Polizei gesperrt) Danach wird alles aufgebaut, und der Spaß beginnt. Der Markt beginnt um acht, aber den ersten Käse verkauften wir um 7:25 Uhr.
Es war ein sehr guter Tag, wir verkauften Käse für 1500$. Ziemlich müde packten wir um 6 unsere Sachen und traten den Heimweg an, was während der Rush Hour in New York drei Stunden dauerte...

das war ein wirklich langer Tag.

08 July 2005

Schnorrer

Ich habe mir fest vorgenommen mit jedem hier gut auszukommen, was mir bis jetzt auch ganz gut gelungen ist.
Aber der Tscheche hat es geschafft: 12 Tage nach seiner Ankunft hasse ich ihn mitsamt seinem Degree in Agriculture. Er braucht in der früh im Bad noch länger als der Georg. Wenn wir einkaufen gehen, kauft er für 15 Dollar ein, was soviel bedeutet, dass er für etwa zwei Tage genug hat und dann beginnt er sich mit Essen durchzuschnorren. Kann ich das haben, kann ich das haben. Er schnorrt nicht nur mich an, sondern auch meine ecuadorianischen Freunde, was michh noch mehr ärgert, verdient er doch 25 cents pro Stunde mehr als ich. Als er angekommen ist habe ich ihn eingeladen auf ein Sandwich (das teuerste in der Umgebung) und auf ein paar Bier. Solche Gesten beruhen auf Gegenseitigkeit, aber von ihm kann man das anscheinend nicht erwarten. Ständig kommt er und will meinen Computer benutzen um seiner Amnesty International Freundin ein eMail zu schreiben. Ich hasse diese Leute, die sich nur die Rosinen rauspicken. Ich kann ihn nicht mehr sehen.
Wieso kann er nicht sein wie Javier, Miguel und Jorge. Mit den dreien verstehe ich mich echt wunderbar. Einmal pro Woche koche ich für uns alle, dafür gehen wir, wenn wir zur Wäscherei fahren gemeinsam Essen und sie laden mich ein.
Gestern war ich mit Petr in der Wäscherei. Er ist jetzt zwölf Tage hier, ich war seit 10 Tagen nicht mehr in der Wäscherei. Er hatte lediglich ein kleines Einkaufssackerl mit Schmutzwäsche. Allein meine Unterwäsche hätte nicht da reingepasst. Ich hab keine Ahnung, wie er das macht und ehrlich gesagt will ich es gar nicht wissen. Jedenfalls bin ich zum Schluss gekommen, dass dieser Petr ein sehr eigenartiger Mensch ist und ich ihn nicht sonderlich mag.
Eran hat das auch schon bemerkt, er hat mich gefragt ob ich ihn nicht mag, weil die ersten Tage haben wir viel zusammen gearbeitet und jetzt such ich mir immer Jobs, getrennt von ihn. Ich hab ihm nur gesagt, dass 24 Stunden Petr zuviel für mich ist.

Er geht mir auf die Nerven

Es ist 9.27Uhr, wir haben frei und er saugt!?!?!?!

06 July 2005

Independence Day

Am Montag war ein Feiertag hier, was man aber kaum bemerkt hat, denn es ist am Feiertag auch alles geöffnet. Die Amerikaner machen an diesem Wochenende traditionell einen Ausflug irgendwohin, meistens Shore, oder sie bleiben zuhause und veranstalten ein BBQ. Am Abend gibts dann in jeder Stadt ein Feuerwerk und auch kleinere private Feuerwerke.

03 July 2005

Danke

Danke für die zahlreichen e-Mails die mich täglich erreichen. Ich überlege wirklich ernsthaft eine Nachrichtensperre zu verhängen!

Die Nachbarfarm

Etwa 3 Meilen von hier befindet sich die Alstede Farm. Wir haben diese Farm am Freitag besucht. Die verkaufen dort alles mögliche an Obst und Gemüse. Melonen, Frische Erdbeeren und Himbeeren. Wir haben rausgefunden, dass auf dieser Farm 10 Tschechen und 7 Slowaken arbeiten, was Petr besonders gefreut hat. Wir haben Telefonnummern getauscht und werden sehen, ob sich jemand von denen meldet.