29 June 2005

NEU!

Ab sofort kann man mir SMS Nachrichten auf das Handy schicken. Hier der Link:
Verizon Wireless Send TXT Message

Tschechische Republik

Gestern ist mein neuer Arbeitskollege Petr aus der Tschei angekommen. Er scheint ein ganz ein netter zu sein. Er hat eine Flasche Becherovka mitgebracht. Wir haben sie gleich gestern Abend leergetrunken. hahaha (bitte blöde Kommentare...)

Heute haben wir gearbeitet und danach waren wir einkaufen und ein bisschen in der Bar (hahaha bitte wieder blöde Kommentare...) Der trinkt wie man es von einem Tschechen erwartet. Ein Bier nach dem anderen.

Morgen wollte ich eigentlich meinen amerikanischen Führerschein machen, aber ich weiß nicht ob ich einen Test machen muss oder nicht und ich hatte keine Unterlagen bis jetzt. Im Internet steht, dass die Übersetzung des österreichischen Führerscheins ausreicht, aber ich hab zur Sicherheit nochmal angerufen. Leider weiß in diesem Land niemand so richtig Bescheid. It's a pain in the ass. (so sagt man hier, wenn etwas sehr mühsam ist)

Ich arbeite an weiteren Fotos, jedoch habe ich nicht sehr viel Zeit. Besonders nicht seit Petr hier ist... (Bier...)

27 June 2005

NYC Gay Pride

Das war vielleicht ein toller Tag! Noch nie hab ich soviele Homosexuelle auf einmal gesehen, selten bin ich soviel zufuß gegangen und wie üblich habe ich einen Sonnenbrand.
In der Fotogallery gibts einige Bilder von der Pride Parade, aber leider ging der Akku aus, also konnte ich nicht alles fotografieren. Aber doch einiges.
Das ganze begann um 12 Uhr mittags an der 5th Avenue ganz oben beim Central Park (irgendeine Straße in den 50ern)und ging dann die ganze 5th Avenue runter bis zur 8th Street und dann hinen in die Christopher Street und Greenwich Avenue, wo ein riesiges Pridefest war, mit Ständen die alles mögliche und unmögliche zu verkaufen versuchten. Hab mir natürlich drei Schnäppchen-T-Shirts gekauft...
Ganz Manhatten war eine einzige Party heute, alle haben getanzt, und die Stimmung war einfach herrlich. Dazu das wunderbare heiße Wetter.
--> Fotogallery

24 June 2005

Ab sofort

gibts keine Geschichten mehr mit Bier, sonst hab ich auf Ewig schlechte Nachrede. :-)

--> Stay tuned!

Lightnig Bugs

Eigentlich wollte ich es fotografieren, aber ich habs nicht geschafft. Man sieht auf den Fotos garnichts.
Das Feld vor unserem Haus ist voll mit Leuchtkäfern. So viele auf einmal hab ich noch nie gesehen. Es ist ein Funkeln und Glitzern. Einfach wunderbar diese Tierchen...

23 June 2005

Meine ecuadorianischen Mitbewohner

Fotogallery

Ich verstehe mich wirklich gut mit ihnen. Wir gehen gemeinsam einkaufen und in den Waschsalon (unsere Waschmaschine wird erst nächsten Monat angeschlossen)

So wird Käse gemacht

Fotogallery

(langsam kommen ja die Fotos...)

22 June 2005

Kino

Jetzt war ich schon dreimal im Kino hier. Es ist eigentlich nicht anders als bei uns. Man kauft hier lediglich das Ticket für den Film und im Saal ist dann freie Sitzplatzwahl. Der Preis ist gleich wie bei uns.
Was man jedoch immer dabei haben sollte wenn man ins Kino geht ist eine Jacke, denn die haben die Aircondition immer voll aufgedreht. Das erste mal wäre ich beinahe erfroren in diesem Kühlschrank mit Leinwand.

Social Security Card

Endlich habe ich meine Social Security Card bekommen und das, obwohl angeblich ein "Letter of Sponsorship" bei meinem Ansuchen gefehlt hat. Diese Amerikanerin im Office hatte anscheinend keine Ahnung. Die nächste Bürokratische herausforderung hier ist mein Führerschein. Ich hoffe das geht auch so schnell und einigermaßen Problemlos.

Carhartt, Levi's, Dickies, Diesel

Es ist unglaublich wieviel Jeans von diesen Herstellern bei uns in Österreich kosten. Umso erstaunlicher ist es, dass man diese hier für unter 50$ haben kann. Ich werde meine ganzen Klamotten die ich hier habe wegwerfen und alles neu kaufen. hahahaha billig!

21 June 2005

Kommentare II

Danke Mario für alle deine Kommentare, ich muss immer wieder darüber lachen! Ein oder zwei Bier pro Woche machen noch niemanden zum Biertrinker. Und wo soll das enden? Kommentar zum Kommentar zum Kommentar zum Kommentar usw.

Samstag

Am Samstag war ich am Abend hier in New Jersey unterwegs. Ich habe eine nette Discothek gefunden (gay). Das war ein bisschen anders als bei uns, denn das Durchschnittsalter war so um die 50 lol. Und um diese alte Crowd zu unterhalten muss man natürlich schon einiges bieten. Es war gedroschen voll und die Menge tobte, als eine ehemalige Miss Drag New Jersey, ein ehemaliger Mister Drag King New Jersey, ein ehemaliger Mister Gay New Jersey, ein Gay Pornostar (der sah recht gut aus) und eine ehemalige Miss Asia-Pacific-Amerika eine Unterwäsche-Modenschau starteten.

Die Musik war ganz nach meinem Geschmack: aufgemotzte 70er, 80er und 90er Hits...

Das war echt nett dort.
Connexions

Germaniapark

Am Sonntag am Nachmittag war ich mit Astrid und Lisa auf einem Fest des lokalen Deutschen Gesangsvereins. Es war wirklich nett. Alte deutsche Immigranten, alle weit über 60. hahaha

Aber die hatten wirklich gutes essen dort. Schweinsbraten mit Sauerkraut, Weißwürste, gebratenen Leberkäse und Kartoffelpuffer mit Apfelmus. War wirklich herrlich mit einem kühlen Bier.

Die haben sogar eine Bayrische Musikgruppe eingeflogen extra dafür.

Wir hatten wirklich Spaß!

Germania Park

Fotos

Also, ich hab eine neue Digicam, und hab schon einige Fotos gemacht, aber das Problem ist, dass die viel zu groß sind für das Internet. Das runterrechnen mit meinem alten Computer dauert eine halbe ewigkeit, also werde ich morgen neue machen und diese dann gleich online stellen. Es tut mir wirklich leid, dass es heute noch immer keine gibt, obwohl ich sie fürs Wochenende versprochen habe. Aber gut Ding braucht eben Weile.

Work Work Work

Ich kann es garnicht erwarten, dass Peter, der Student aus Tschechien kommt, denn es ist soviel zu tun hier auf dieser Farm. Das einzige das dieses viele Arbeiten bringt ist Geld. Es macht wirklich Spaß, aber es ist schon ein bisschen zuviel. Am Wochenende hab ich endlich mal wieder frei, aber das wird auch nicht wirklich ruhiger. Ich fahre nach New York auf die NYC Gay Pride Parade. Das wird sicher lustig und ist auf jeden Fall sehenswert. Ansonsten gibts nicht viel neues hier. Wir machen fast jeden Käse, zum Glück jedes mal was anderes. Ich hab meinen ersten Brie gemacht, das ist ziemlich spannend, weil zuerst hat man etwa 5 Kilo Gallerte und dann geht das Wasser raus und es leiben vielleicht noch 500 Gramm Brie übrig und es dauert dann noch mehrere Wochen, bis der weiße Schimmelbelag drauf wächst. Die Sporen wurden direkt in die Milch gemischt. Bin schon sehr gespannt, was da raus kommt.
Dann haben wir einen Trüffelkäse gemacht. Mit frischen Trüffeln und Trüffelöl, um den Geschmack zu verstärken.
Das blöde an den ganzen Käse ist, dass man erst Monate nachher weiß, wie sie schmecken. Soweit ist alles ein großes Geheimnis in der Höhle.

15 June 2005

Kommentare

Jedermann ist dazu eingeladen (aufgefordert), Kommentare zu den Einträgen zu schreiben. Wie ist eure Meinung zu den jeweiligen Themen? Schreibt mir!

Social Security - Medikamente - Kontaktlinsen

Wer denkt, in Österreich gäbe es einen Sumpf an Bürokratie, der sollte mal nach Amerika kommen. Was die alles von einem verlangen ist wirklich unglaublich. Eine Stunde anstehen und warten bis man aufgerufen wird, um dann zu erfahren, dass es seit Mai eine neue Anweisung gibt und man irgendein weiteres Formular braucht, von dem sonst niemand weiß.
Alles in diesem Land ist etwas anders als bei uns. Bei uns muss man ein Rezept haben um Antibiotika zu kaufen, hier gibt es die im Supermarkt. Hingegen kann mein bei uns bei jedem Fielmann oder sonstwo Kontaktlinsen kaufen, ohne jemals zum Arzt gehen zu müssen. Das ist hier undenkbar. Für Kontaktlinsen muss man zuerst ein Rezept vom Arzt bringen und der macht deswegen so ein Theater, dass es gleich $95 kostet. Echt ein Witz.
Das kurioseste das ich hier im Supermarkt gesehen habe waren "Fix und Fertig - Darmspülungen" Ich hab mir meinen Teil dabei gedacht, als der Mann vor mir an der Kasse das auf das Band gelegt hat. :-)

Pay Day

Freitag alle zwei Wochen ist Zahltag. Ich freue mich schon sehr darauf. Am Freitag am Abend kaufe ich dann eine Digicam, dann werde ich viele Fotos machen. Ich denke, jedermann wartet bereits darauf.

Ebenfalls am Freitag startet in Österreich Batman Begins in den Kinos. Wer auf Action und auf abgedroschene Comic Romanzen steht wird dabei sicher nicht enttäuscht werden. Insgesamt ziemlich seicht, aber allemal entspannend.

Hitze

Endlich hat diese Hitze ein Ende. Heute abend hat es abgekühlt und es gab ein bisschen Regen. Die letzten Tage waren tropisch. Unüblich für Juni, wie mir alle hier versicherten. Normalerweise hat es diese Hitze und vor allem diese unerträgliche Luftfeuchtigkeit erst im August. So habe ich bereits jetzt einen vorgeschmack davon bekommen, was mich im Hochsommer hier erwartet.

13 June 2005

Kelly, Natalie, Donald und George

Am Samstag hatten wir einen Käsekurs. Leute kamen her, ließen 150 Dollar hier und durften dafür einiges über Käse lernen und einen eigenen Käse machen.
Die vier waren auch dabei. Als um vier Uhr am Nachmittag alles vorbei war, und ih mit meiner Arbeit auch fertig war, fragten sie mich, ob ich sie nicht zum Dinner begleiten wolle. Aus Mangel an Alternativen stimmte ich natürlich sofort zu.

Wir gingen zuerst in mein neues Stammlokal hier: Long Valley Pub and Brewery und dort genossen wir das frisch gebraute Bier. Dann, schon ziemlich angeheitert ging es weiter in ein Türkisches Restaurant in Hacketstown, etwa 10 Minuten von hier entfernt.

Die Restaurants hier haben nicht alle eine Lizenz zum Verkauf von Alkohol, so mussten wir vom Pub noch jeder eine Gallone Bier mitnehmen, die wir dann zum köstlichen türkischen Vorspeisen und Adana Kebabs genossen.

Dann kam die Sensation des Abends: Bauchtanz! Natürlich ist es hier brauch, dass die Männer mit der Bauchtänzerin um die Wette bauchtanzen und sie mit Dollarnoten überhäufen. Vielleicht kann man sich vorstellen, was ich gemacht habe, nachdem ich viel mehr Bier als jemals zuvor in meinem Leben getrunken habe.

Das war jedenfalls ein sehr netter Abend, Georg und seine Frau Natalie haben mich eingeladen sie in Pennsylvenia zu besuchen und mit ihnen zu den Niagarafällen zu fahren. Weiters soll ich sie anrufen wenn ich eingesperrt werde. Er ist Anwalt und holt mich raus.

Donald und Kelly sind ebenfalls verheiratet, sie kann ich in New York State besuchen wenn ich will. Donald ist Editor in irgendeiner Zeitung.

In zehn Wochen spätestens sehe ich sie alle wieder, denn dann kommen sie wieder her, um den Käse den sie gemacht haben gereift abzuholen.

09 June 2005

NYC

New York City (Manhattan) ist einfach super. Überall Menschen, alle mehr oder weniger in Eile, Millionen von Taxis und überall wo man hinschaut etwas zu erleben.

Nachdem ich mehr oder weniger schnell den Weg in die City gefunden habe, haben mich Inga und Andreas am Bahnhof abgeholt. Gleich darauf sind wir in unser Hotel gleich neben dem Times Square gegangen, um uns für die Nacht umzuziehen.

Wir beschlossen unser Abendessen in Little Italy zu genießen. Es war herrlich, gutes Essen, guter Wein dazu und unglaublich viel Italia.

Mit vollem Magen schlugfen wir uns dann ins Village durch und tranken Cocktails in einigen Bars. Inga war dann sehr müde, wir gingen zum Hotel und sie blieb dort. Ich und Andreas machten dann noch bis halb fünf Uhr früh Midtown Manhatten (das ist der Bereich rund um den Times Square) unsicher.

Am nächsten Tag ging es um neun wieder los. Zuerst mit einem Katerfrühstück bei Sbarro's Pizza. Die Schuhe drückten sehr, also gingen wir auf die Fifth Avenue um uns mal neue zu besorgen.

Danach bestiegen wir einen der sehr teuren und sehr touristischen (wir waren ja touristen) Open Roof Grey Line Busse. Diese fahren dauernd im Kreis, man kauft eine Tageskarte und kann seine Tour unterbrechen und wieder fortsetzen wann immer es beliebt. Wir fuhren ganz runter an die Südspitze Manhattans um einen entfernten Blick auf die Freiheitsstatue zu ergattern, was uns auch gelang.

Anschließend setzten wir unsere Tour in einem Stück bis zum Times Square wieder fort. Andreas und Inga verließen mich nun, da sie bis nach Boston noch einen weiten Weg hatten.

Ich erkundete noch die Bars auf der Christopher Street und dann verabschiedete auch ich mich von der Stadt die niemals schläft (außer Dienstagnacht nach halb vier - es war ziemlich ruhig)

Freie Tage...

...sind in diesem Land eine rare Sache. Aber wenn man dann frei hat, dann ist es umso heftiger. Am Sonntag war ich am Meer, in Asbury Park an der Jersey Shore ("Down the shore" sagt man hier). Es war sehr heiß dort, so um die 33 Grad. Da war die kühle Erfrischung im relativ kalten Atlantik ein Genuss. Ansonsten gibts an dem Ort nicht sehr viel, ist eher ein ruhiges Plätzchen. Das nächste mal ans Meer gehts dann etwas weiter südlicher, dort ist es dann schöner.
Am Dienstag hab ich es dann am Abend auch noch nach New York geschafft und hab dort Inga und Andreas getroffen. Ich schreibe mehr darüber im nächsten Artikel.

03 June 2005

Die Umgebung hier

Hier ist es ziemlich ländlich. Zum Einkaufen muss man 15 Minuten mit dem Auto in die nächste Stadt fahren, die heißt Chester. Dort gibt es eigentlich auch nicht viel. Ich hatte auch schon meine Wal-Mart Experience. Das ist ein schrecklicher Laden, vollgestopft mit Ramsch aller Art. Der einzige Vorteil dieser Kette: Es ist verdammt billig. LEVIS Jeans um $ 19,90... Was will man mehr. Das Essen hier ist auch total gut. Es gibt soviel Auswahl an Fastfood, es muss nicht jeden tag MC Donald's sein. Gestern habe ich Panera probiert. Total leckere Sandwiches mit Huhn oder anderem Zeug. Und die haben einen göttlichen Green Tea mit Passionsfruchtgeschmack. Einfach herrlich. Mein Versuch ein Kino zu finden scheiterte jedoch kläglich. Entweder ich bin zu dumm und bin an den Kinos vorbeigefahren oder die sind so versteckt, dass man sie einfach nicht finden kann.
Egal. Am Sonntag fahre ich an die Küste, vielleicht kann man sogar schon etwas baden, das würde mir sehr gefallen. Nächste Woche am Mittwoch fahre ich nach NYC und werde dort Inga und Andreas treffen, wir haben uns schon sehr lange nicht mehr gesehen. Das ist alles für jetzt. Später gibts mehr.

So ein Käse

Also das Käse machen macht echt Spaß. Wir machen hier einen Schafkäse, der 10 Wochen in einem Keller reifen muss bis er richtig gut wird. Da die 150 Schafe Milch produzieren, die ausreicht um jeden dritten Tag Käse zu machen wird auch noch Kuhmilch zugekauft, von der wir Gouda und Topfen machen.

Bevor die Milch in den Käsebottich kann wird der Fettgehalt und der pH Wert gemessen. Dann wird sie erhitzt, die Starterkultur hinzugegeben und inkubiert. Danach, wenn die Temperatur passt und der pH Wert tief genug ist kommt das Lab hinzu. Dann dauert es wieder eine bis drei Stunden bis die Milch dickgelegt ist.

Diese Gallerte wird anschließend in Maiskorngröße geschnitten. Aus dem Käsebruch tritt nun die überflüssige Molke aus. Um diesen Vorgang zu unterstützen wird das ganze noch mal erhitzt. Dann wird ein Teil der Molke abgelassen, der Käsebruch gepresst und in die Formen gefüllt. Diese werden dann, je nach Käsesorte, mit unterschiedlichem Druck gepresst.
Am nächsten Tag am Morgen kommen die Laibe dann in die Salzlake, das dient der Bildung einer Rinde.
Nach 36 Stunden kommt dann alles in den Reifungskeller, wo der Käse während der 10 Wochen alle vier Tage gewendet und gebürstet wird.
Wenn der Käse dann reif zum Verkauf ist, ähnelt er sehr stark einem Käse aus dem Val d'Ossau in den Pyräneen. Er wird dann auf diversen Bauernmärkten hier in New Jersey und am größten Bauernmarkt der USA, dem am Union Square in New York City.